Herzogliche Sparcasse zu Avaland

Ihr werdet euch sicher Fragen eine Spieler geführte Bank in Chronicles of Elyria (CoE) was soll das oder wie soll das funktionieren?

Bei CoE wird es nicht wie bei anderen (MMO-)RPG eine durch NPC gesteuerte Bank geben wo man nach Belieben Geld und (Wert-)Gegenstände sicher einlagern kann und bei irgend einer beliebigen "Bankfiliale" genau dieses Geld und Gegenstände wieder an sich nehmen kann. Nein bei CoE werden wir genau diese Annehmlichkeit nicht genießen!
Es ist vielmehr so, dass wir erstmal grundsätzlich all unsere Gegenstände bei uns tragen oder vielleicht besitzen wir ein Haus und können einen Großteil dort in eine verschlossene Truhe lagern. Dort in der Truhe ist es nun erstmal vermeintlich sicher aufbewahrt, aber was passiert, wenn wir mal das Haus für (längere) Zeit verlassen müssen? Genau in dieser Zeit können dann Gauner ins Haus einbrechen und eure schöne Truhe aufbrechen und plündern. Vielleicht habt ihr schon einen Gaunerzinken am Zaun vorm Haus. Schaut lieber mal nach!

Gaunerzinken.svg

 

Wie kann euch die Herzogliche Spar- und Leihcasse zu Avaland (kurz Sparcasse) hier nun weiterhelfen?

Ganz einfach das Gebäude der der Sparcasse ist mit zahlreichen Sicherheitsmerkmalen ausgerüstet:

  • vergitterte Fenster
  • fensterloser Lagerraum
  • schwere mit Schlössern versehen (Gitter-)Türen
  • weitere geheime Merkmale

 chest

Außerdem verfügt die Sparcasse über einen Wachdienst (Spieler & NPC).

Tritt nun doch der unwahrscheinliche Fall ein, dass jemand in die Sparcasse einbricht und wieder unentdeckt entkommen konnte ist dein bei der Sparcasse aufbewahrtes Geld dennoch nicht verloren!
Die Sparcasse garantiert für die eingezahlten Gelder! 

Jetzt wirst du vielleicht sagen: Ja klar! Man kann vorher alles behaupten und wie soll eine komplett ausgeraubte Sparcasse überhaupt in der Lage sein den Kunden überhaupt etwas zu ersetzen?
Die Sparcasse ist nicht nur an einem Ort vertreten, sondern in vielen Städten und Dörfern des Herzogtums mit Niederlassungen in benachbarten Herzogtümern. Jede Niederlassung bildet aus den Überschüssen einen Niederlassungsübergreifenden Rücklagefond und aus diesem Rücklagefond wird im Fall der Fälle Ersatz geleistet.
Sollte diese Rücklage nicht ausreichen so genießt die Sparcasse eine Bürgschaft des Herzogtums Avaland. Somit würde im Fall der Fälle das Herzogtum für einen möglichen Ausstand aufkommen.

Ob auch (Wert-)Gegenstände zur Aufbewahrung gegeben werden können steht noch nicht fest. Sollte dies spieltechnisch möglich sein, so wird dieser Service gegen eine kleine Gebühr angeboten.

Die Sparcasse bietet noch weitere Dienstleistungen an.


Du hast grade deinen Meister in einem Handwerk wie z.B. Glasbläser oder Schreiner gemacht und möchtest dich nun selbstständig machen? Die fehlt das notwendige Startkapital?

Kein Problem! Im Leihhaus kannst du gegen Sicherheiten dir das fehlende Startkapital leihen. Sicherheiten können z.B. das Grundstück und/oder Gebäude deiner Schreinerei sein.

 


Du bist reisender Händler und musst immer größere Summen Geld bei dir führen?

Als Kunde der Sparcasse ist dies in vielen Fällen nicht mehr notwendig. Du kannst auf deine eingezahlten Gelder bei einer beliebigen Niederlassungen der Sparcasse abrufen!
Wahlweise können sie auch einfach einen Wechsel benutzen. Wechsel werden durch die Sparcasse ausgegeben und angenommen.

 

 wechsel

 
 

Warum sollte ich als Bürgermeister und/oder Graf eine Niederlassung der Herzoglichen Spar- und Leihcasse haben wollen?
Abgesehen von den oben genannten Vorteilen für alle Bürger?
Extra Einnahmen für die Siedlung und Arbeitsplätze! Wie das?
Ganz einfach sobald die Rücklagen eine bestimmte Höhe erreicht haben geht nicht mehr der gesammte Überschuss in diese Rücklage sondern nur noch ein Teil.
Der restliche Überschuss wird an die örtliche Stadtkasse ausgezahlt! Aber dann macht die Herzogliche Spar- und Leihcasse doch überhaupt keinen Gewinn?!
Ja richtig die Spar- und Leihcasse arbeitet nicht gewinnorientiert und gilt deshalb in CoE als steuerbefreites Unternehmen. Es fallen nur die Kosten für die Angestellten, Gebäude(-mieten), Vertragspapier, etc. an.
Was muss ich machen um auch eine Spar- und Leihcasse in meiner Siedlung/Grafschaft zu bekommen?

 

Quentin Massys

 

 

Nachfolgend sind die möglichen Statuten der Spar- und Leihcasse beschrieben.
Diese sind noch nicht final und lehnen sich zurzeit sehr stark an einem historischen Beispiel an.
Was wie wir finden sehr gut nach CoE passt. Sobald mehr über die Spielmechanik in CoE bekannt ist werden wir diese Statuten anpassen!

 

 

1. Revidirte Statuten der Herzoglichen Spar- und Leihcasse zu A V A L A N D.
Im Namen Seiner Herzoglichen Durchlaucht des Herzogs Aurra, Herzogs zu Avaland Graf von Avagast etc. etc. Se.

 Herzogliche Durchlaucht haben durch höchstes Rescript vom 17. d. M. den mit Bericht des Magistrats allhier vom 30. July d. J. vorgelegten revidirten Statuten der Herzoglichen Spar- und Leihcasse zu Avaland vom 21. July 1842 die Bestätigung zu ertheilen geruht.
Wir geben daher dem Magistrat allhier diese Statuten mit der Ermächtigung zurück, dieselben durch das Herzogliche Regierungs- und Intelligenzblatt zu veröffentlichen.
Middenstedt, am 26. November 1842.
Herzoglich Ava. Landes-Regierung. v. Grimoire.

  

Da es für nötig befunden worden ist, die zeitherigen Statuten der Sparcasse in einigen Punkten abzuändern, und dem jetzt bestehenden umfassenden Institute mehr anzupassen, so werden die zeither bestandenen Statuten hiermit aufgehoben, und dafür nachfolgende festgesetzt.


§. 1.

Der Zweck der Spar- und Leihcasse ist, der armen und dienenden Classe, Kindern, Vormündern, milden Stiftungen etc. Gelegenheit zu geben, ihre Ersparnisse sicher und verzinslich alsbald anzulegen. 
Die Leihcasse kann bei Bedarf unter bestimmten Vorraussetzungen, die unter §. 19. näher beschrieben werden, Gelder an Bürger verleihen.

§. 2.

In die Sparcasse kann jede Summe mit und über Einem Gulden eingezahlt werden. Doch behält sich die Verwaltung bevor, Summen über 100 fl. zurückweisen zu können, ohne verbunden zu sein, die Motive hierzu anzugeben.

§. 3.

Beträgt die eingelegte Summe 5fl. und darüber, so wird sie sechs Wochen nach dem Tag der Einzahlung und zwar vor der Hand bis zu einer wesentlichen Veränderung des üblichen Zinsfußes mit 3 Prozent verzinst. Summen unter 5 fl., sowie die eine Geldsumme überschießenden Kreuzer werden nicht verzinst, sondern nur zur sichern Aufbewahrung angenommen.

§. 4.

Ueber die gemachte Einlage wird dem Einleger ein gedruckter Empfangsschein ausgestellt und behändigt, welcher die fortlaufende Nummer, den Tag der Einlegung, die eingelegte Summe, den Zinsfuß, den Zinstermin und die Kündigungszeit enthalten, von beiden Rechnungsbeamten unterschrieben und mit dem Stempel versehen sein muß.

§. 5.

Die ausgestellten Empfangsscheine sind Eigenthum des Inhabers und werden sowohl Capital, als Zinsen nur demjenigen bezahlt, welcher den treffenden Empfangschein dem Rechnungsbeamten vorweist. Geleistete Zahlungen werden von dem zahlenden Rechnungs- Beamten mit Beisetzung der Pagina seines Journals wo die Zahlung sich eingetragen findet, auf dem Schein jedesmal bemerkt.

§. 6.

Wenn es gewünscht ist, kann gegen eine Gebühr von 3 kr. eine Personalisierung des Empfangsschein vorgenommen und eine Auszahlungsbeschränkung eingetragen werden.

Die Rückzahlung der eingelegten Summe erfolgt in der in dem Empfangscheine ausgeführten Frist und zwar

von 5–10 sl. nach 14tägiger,
von 11–25 sl. nach 4 wöchentlicher,
von 26–100 fl. nach 6wöchentlicher
und bei höheren Summen nach einvierteljähriger vorher gegangener Aufkündigung.

Hat eine Person mehrere Capitalien auf einzelne Scheine an der Sparcasse zu fordern, so ist jedes Capital besonders zu kündigen. Gestattet es der Zustand der Casse, so können die Heimzahlungen, wenn es gewünscht werden sollte, auch früher, als hier bestimmt ist, erfolgen, so wie sich die Verwaltung überhaupt bemühen wird, sich, so weit es möglich ist und die Statuten erlauben, jederzeit nach Kräften gefällig zu beweisen.

§. 7.

Bei Rückzahlungen hat der Inhaber den im §. 4. gedachten Empfangsschein an die Verwaltung quittirt zurückzugeben. Diese quittirten Empfangscheine über die geschehene Rückzahlung werden als Rechnungsbelege aufgehoben.

§. 8.

Betragen die Zinsen von eingelegten Capitalien un ter 5 sl. , so können sie auf Verlangen zu dem Capital geschrieben werden. Der Scheins -Inhaber muß dieß aber im Laufe des Rechnungsjahres auf den tref fenden Schein vormerken lassen. Solche zugeschriebene Zinsen werden dann wieder verzinst, und laufen hin sichtlich ihrer Verzinsung mit dem Stamm- Capital fort.

§. 9. 

Betragen die Zinsen 5fl. und mehr und sollen bei der Sparcasse anderweit verzinslich angelegt werden, so ist darüber ein neuer Empfangschein auszustellen, und die Summe wird dann als ein neu angelegtes Capital betrachtet, und nach den Bestimmungen des § 3. verzinst. 

§. 10.

Unabgeforderte und unerhobene Zinsen, werden als Reste fortgeführt, und können nicht capitalisirt werden.

§. 11.

Bei der Berechnung der Zinsen werden den Empfängern, etwaige Bruchkreuzer nicht zu Gute gerechnet, sondern fließen in den Fonds der Sparcasse.


§. 12.

Da im Monat Dezember die Rechnungsbücher für das nächste Jahr angelegt werden, so können vom 1. Dezember bis 1. Januar weder Capitalien, wenn solche nicht früher gekündigt waren, zurückbezahlt, noch neue Einlagen angenommen, eben so wenig Zinsen zu den Capitalien während dieser Zeit geschrieben werden. Wenn daher die Auszahlung der Zinsen nicht gewünscht wird, so muß mit der Zurechnung derselben zum Capital bis zum nächsten Zinstermin gewartet werden. Damit aber diejenigen Darleiher, deren Zinsen im Monat Dezember gefällig sind, keinen Nachtheil erleiden, so wird die Addition derselben zu Capital auf Verlangen im Monat November vorgenommen, wobei sich jedoch von selbst versteht, daß die Verzinsung solcher vor ihrer Verfallzeit zu Capital geschriebenen Zinsbeträge erst mit dem Tage ihres Verfalls beginnt.


§. 13.

Die Empfangscheine sind sorgfältig aufzubewahren. Geht aber einer verloren, so ist davon bei dem Rech nungsführer alsbaldige Anzeige zu machen, welcher so dann zwar in den Rechnungsbüchern das Nöthige sofort vorzumerken hat, für etwa doch erfolgende Rückzahlung des Capitals aber nicht verantwortlich ist. Zu gleicher Zeit aber, und unverzüglich ist der Verlust bei dem Stadtrichter mit dem Antrage auf Veröffentlichung durch das Herzogliche Regierungs- und Intelligenzblatt und auf gerichtliche Mortification des Scheines, im Fall derselbe in der auf drei Monaten festzusetzenden Zeit nicht vorgebracht werden sollte, anzuzeigen. Auf erfolgte gerichtliche Ungültigkeits-Erklärung des verlornen Scheines von Seiten des Magistrats, wird ein neuer Schein ausgestellt. Die dadurch erwachsenden Kosten hat der Eigenthümer des Scheins zu tragen.


§. 14.

Für die Sicherheit der bei der Sparcasse angelegten Gelder garantirt der Magistrat. Derselbe leitet und überwacht überhaupt das ganze Institut der Sparcasse und sorgt

§. 15.

      auch durch eine besondere Verwaltungs-Deputation dafür, daß die Gelder sicher und vorschriftsmäßig aus geliehen, gekündigte Capitaleinlagen pünktlich zurückge zahlt und die Zinsen von den Activcapitalien richtig bei getrieben werden.

 

§. 16.

Diese Depution besteht aus:
a) dem jedesmaligen Stadtdirector,
b) dem jedesmaligen Stadtrichter, als rechtskundigen Beistand,
c) zwei von dem Magistrat gewählt werdenden Mitgliedern der hiesigen Bürgerschaft, und
d) aus zwei ebenfalls vom Magistrat, aus den Senatoren oder städtischen Beamten bestimmt werden den Rechnungs- und Cassenführern, welchen die nöthige Beihülfe von dem Magistrate, aus dessen rechnungskundigen Subalternen zugetheilt werden kann.


§. 17. 

Die Verwaltungs-Deputation sowohl, als auch namentlich die unter § 16 Lit. d) gedachten Rechnungs Beamten haben sich genau nach den von dem Magistrat ertheilt werdenden Instructionen zu richten.

§. 18.

Der Magistrat sowohl als die Mitglieder der Deputation und insbesondere die Rechnungsbeamten sowie die etwaigen Hülfsarbeiter haben hinsichtlich der Personen, welche Gelder bei der Sparcasse anlegen oder aus derselben entlehnen, ein unverbrüchliches Stillschweigen zu beobachten.

§. 19.

Nur auf ausreichende hypothekarische Sicherheit, bis zur Hälfte des Werthes der verpfändeten Gegenstände, oder auf Verpfändung guter Staatspapiere, denen aber die Coupons und Talons beigegeben sein müssen, oder sichern Schulddocumenten und deren eventuellen Cession im Nichtzahlungsfall, können Gelder aus der Casse verliehen werden, jedoch sind die hierüber eingehenden Documente vor Auszahlung des Capitals dem Stadtdirector zur Prüfung vorzulegen, welcher so- . dann das Vidi mit Namensunterschrift beisetzt, wenn nichts dabei zu bemerken sein sollte.

§. 20. 

Die Schulddocumente der Sparcasse werden auf dem Rathhause in einem transportablen, gehörig verschlossenen Schrank unter doppelten Verschluß sicher verwahrt. Den Verschluß haben die beiden Rechnungsführer.


§. 21.

Am Schluße eines jeden Monats werden die eingegangenen Schulddocumente von dem Stadtrichter revidirt. Ingleichen werden von demselben sämmtliche Documente am Rechnungsschlusse auf den Grund des abgeschlossenen Rechnungsbuches durchgegangen und sich von dem Vorhandensein derselben die Ueberzeugung verschafft, und hat der Stadtrichter sein Attest über den richtigen Vorfund dieser Documente dem Rechnungsbuche beizufügen.


§. 22.

Die Rechnung läuft vom 1. Januar bis ultimo December, an welchem Tag sie abgeschlossen wird. Zur Vermeidung der Zinsreste aber, und da der Landmann sehr häufig seine Zinsen zu Lichtmeß bezahlt, so bleibt solche noch für diese Einnahme bis 4. Februar des folgenden Jahres offen. Nach diesem Tag aber können keine Zinszahlungen in die Rechnungsbücher des abgelaufenen Jahres mehr eingetragen werden. Bis zum 1. May jeden Jahres müssen von dem Rechnungsführer sämmtliche Rechnnngsbücher abgeschlossen, die Reste in die neuen Bücher übergetragen, und die Rechnung für das Calenderjahr, so wie eine Ueber sicht des Activ- und Passiv-Vermögens am Schlusse desselben angefertigt sein. Die Verwaltungs-Deputation hat diese sodann längstens bis zum 1. Juni unter Zu ziehung eines Rechnungsverständigen zu prüfen, dann werden dieselben nebst den Belegen und Büchern der Herzogl. Landes-Regierung zur Ober-Revision vorgelegt. Wenn diese vollendet ist, so hat der Magistrat die Uebersicht des Standes der Sparcasse mit einer Nachweisung über die einzelnen bei der Sparcasse bewirkten Einlage unter Angabe der Nummer der Einlagscheine mit als Beilage zu dem Herzoglichen Regierungs und Intelligenzblatte zu veröffentlichen.


§. 23.

Jeden Monat wird der Deputation der Casse-Abschluß undjedes Vierteljahr ein Quartal-Abschlußvorgelegt, welch letzterer dem Magistrate zu übergeben und von diesem bei Herzoglicher Landes-Regierung einzureichen ist.



§. 24.

Die Deputation versammelt sich jedes Quartal und so oft sie von dem Stadtdirector zusammenberufen wird.



§ 25.

Die Verwaltung der Sparcasse geschieht zur Zeit noch unentgeldlich; doch werden Hülfsarbeiter, Schreibereien etc. billig remunerirt. Diejenigen, welche Einlagen in die Sparcasse machen, haben nichts weiter als 3 kr. für den im §. 4. gedachten Empfangsschein, und diejenigen, welche Geld aus derselben entnehmen, nichts weiter zu bezahlen, als die Gebühren für die Ausstellung der nöthigen Schulddocumente. Erstere wie letztere Gebühren fließen übrigens zur Sparcasse, welche die Kosten für Anschaffung der zu Einlagescheinen und Schulddocumenten nöthigen Formularien zu bestreiten hat. Provisionen und der gleichen Gebühren bei Geldannahmen oder Geldausleihen zu nehmen, ist streng verboten. Säumige Schuldner haben die Kosten, die durch resp. gerichtliche Beiziehung ihrer Rückstände verursacht werden, zu ersetzen.


§. 26.

Die sich ergebenden Ueberschüsse der Sparkasse werden als Capital angelegt, um dadurch einen Fonds zu Deckung etwa eintretender Ausfälle zu gewinnen.


§. 27.

Sollte dieser Fonds mit der Zeit gestatten, daß ein Theil der jährlichen Ueberschüsse anderweit verwendet werden kann, so hat der Magistrat über deren nützliche Verwendung zum Besten der Stadt unter Genehmigung der Herzogl. Landes-Regierung zu bestimmen.


§. 28.

Abänderungen dieser Statuten können nur mit Ge nehmigung der Herzogl. Landes-Regierung erfolgen, und müssen ebenfalls veröffentlicht werden.

 

§. 29.

 

Diese Statuten treten mit Aufhebung der früheren am 1. Januar 1843 in Wirksamkeit. Middenstedt am 21. July 1842.

 

 

Magistrat der Herzogl. Residenzstadt. Bergner. 

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