Siedlungen

Wenn die ersten Spieler, während der dreimonatigen Exposition (Frühstart), ihren neuen Server und dessen prozedural erstellte Welt zum ersten Mal betreten, dann werden sie dort bereits vorhandene und von NPCs besiedelte Dörfer und Städte vorfinden. Jede größere Siedlung wird von einem Bürgermeister regiert, dieser kann entweder ein NPC, oder ein Spieler sein, so dieser über den Titel eines Barons verfügt.

Aber auch neue Siedlungen können von Spielern erstellt werden. Wobei das Team dabei rät Vorsicht walten zu lassen, denn nicht jeder Ort ist für eine (größere) Siedlung geeignet, da er über ausreichend Wasser und Nahrung verfügen muss. An vielen dieser idealen Orte werden sich oft jedoch schon vorab erstellte Orte befinden, von denen man bestmöglich weit genug weg siedelt, da man ansonsten um bestimmte Ressourcen konkurriert.

Nun gehen wir jedoch einmal davon aus, ihr habt bereits einen dieser idealen Orte gefunden und weit und breit befindet sich keine andere andere Siedlung. Wie entsteht nun eine neue Siedlung?

 

Vom Hof, zum Dorf, zur Stadt


Ein paar Freunde schließen sich zusammen und ergattern einige Landparzelle nebeneinander. Sie bauen Häuser darauf, schaffen Platz für mindestens 10 Spieler und setzen einen Brunnen in die Mitte. So entsteht eine Ortschaft (genannt Hamlet). Jeder Einwohner, der sich auf diesen Landparzellen befindet erhält automatisch Wasser. Der Durst wird zwar steigen, aber kann nicht mehr an Dehydrierung sterben. Ähnlich ist es bei der Ermüdung. Diese nimmt nicht ab, so lange die Bewohner sich auf dem Land befindet. Ortschaften sind jedoch nicht registriert. Deshalb gibt es, neben den genannten Vorzügen, keine weiteren Vorteile in einer Ortschaft zu leben. Wer darüber hinaus noch Vorzüge haben möchte, der muss expandieren.

Wer mindestens 6 weitere Parzellen zur Ortschaft hinzufügt, eine Taverne baut und die Gemeinschaft auf 25 Mitglieder anwachsen lässt, der kann aus seiner Ortschaft ein Dorf machen. Neben den Vorteilen, die die zusätzlichen Gebäude haben, kann eine Taverne die Dorfbewohner versorgen und somit vor dem Verhungern schützen. Voraussetzung dafür ist die Anbindung irgendeiner Form roher Ressourcen, dazu gehören Kornfelder oder ein Bauernhof.

Sowohl Ortschaften, als auch Dörfer werden nicht im klassischen Sinne regiert, da nur wenige Spieler darin leben. Wer Grundbesitzer ist, sollte somit auch ein Wort mitreden können. Wer in der Gruppe am meisten Grund besitzt, hat demzufolge auch am meisten zu sagen. Wie bei den Ortschaften landen Dörfer höchstwahrscheinlich nicht auf den Landkarten. Anders als bei den Ortschaften jedoch kann sich das Dorf beim Grafen anmelden. Der Graf hat dann die Möglichkeit Straßen zum Dorf bauen zu lassen. Wenn die Handwerksbetriebe des Dorfes dann öffentlich gemacht werden, kann es sogar sein, dass sich NPCs dem Dorf anschließen, Land kaufen und das Dorf erweitern.

Eine Gemeinschaft definiert sich durch 3 Faktoren: Die Anzahl der Parzellen, die Anzahl der Bewohner und das zentrale Gebäude der Gemeinschaft.

Konkret sieht das so aus:

Ortschaft: 3 Parzellen, 10 Bewohner, Brunnen
Dorf: 9 Parzellen, 25 Bewohner, Taverne
Ort: 25 Parzellen, 75 Bewohner, Rathaus
Stadt: 49 Parzellen, 150 Bewohner, Gerichtsgebäude
Hauptstadt: 81 Parzellen, 250 Bewohner, Monument

Der Brunnen deckt nur den Bedarf für 3 Parzellen ab. Wächst die Gemeinschaft jedoch zu einem Dorf, benötigt es 2 weitere Brunnen, um den Bedarf zu decken. Es sei denn durch die Parzellen fließt zufällig ein Fluss. Ist das jedoch nicht der Fall, braucht eine Stadt dementsprechend mindestens 16-17 Brunnen. Das gleiche gilt auch für alle Ressourcen, die von den Gebäuden für die Versorgung genutzt werden, wie Kornfelder, Bauernhöfe, Windmühlen.

Sobald ein Ort entstanden ist, gilt es die Orts-Charter auszufüllen. Der Bürgermeister hat dabei das sagen. Alle anderen Personen in führender Position gehören zum Ortsrat. Das ist so ähnlich wie das Verhältnis von Gildenanführer zu den Offizieren. Wer die Gemeinschaft beim Grafen anmeldet, wird automatisch zum Bürgermeister.